Gerhard Fritsch: Fasching, 1995.

Ein desertierter Wehrmachtssoldat überlebt die Kriegszeit als Dienstmädchen verkleidet und bewahrt bei Kriegsende die Heimatstadt vor der Zerstörung.

Gerhard Fritsch: Fasching, 1995.

Daten zum Buch

Autor: Gerhard Fritsch Titel: Fasching. Verlag: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main. Erscheinungsjahr: 1. Auflage 1995. ISBN: 3518389785. Bindung: Taschenbuch, 249 Seiten. Preis:  12 €.

 

Beschreibung

Umschlagtext

Auf diesem Fasching tanzen wir noch immer. Felix Golub, aus der deutschen Wehrmacht desertiert, überlebt die Zeit bis zur Befreiung als Dienstmädchen verkleidet. Am Ende des Krieges zwingt er den Ortskommandanten »mit den Waffen einer Frau« zur Kapitulation und bewahrt dadurch seine Heimatstadt vor einer sinnlosen Zerstörung. Aus ehemaligen Nazis und Mitläufern werden honorige Bürger, die den »Feigling in Frauenkleidern« schließlich zur Faschingsprinzessin wählen…   Robert Menasse

Fasching ist einer der wichtigsten Romane der österreichischen Nachkriegsliteatur.

Klappentext

»Fasching ist die Geschichte des Felix Golub, der aus der deutschen Wehrmacht desertiert und die Zeit bis zur Befreiung in einer österreichischen Kleinstadt als Dienstmädchen verkleidet überlebt. Am Ende des Krieges bewahrt Felix Golub die Stadt vor einer letzten Abwehrschlacht und rettet sie dadurch vor einer sinnlosen Zerstörung. Der Kommandant des letzten Aufgebots hat sich nämlich in das angeblich unschuldige Dienstmädchen verliebt und will es verführen. Um nicht im letzten Moment noch als desertierter Soldat entdeckt und hingerichtet zu werden, geht Golub zunächst auf die Avancen des Kommandanten ein, bis er Gelegenheit hat, ihn zu entwaffnen und zur Kapitulation zu zwingen. Die Tatsache, dass sie in der Schuld eines Feiglings in Frauenkleidern stehen, wird zum Grund mühsam unterdrückter und schließlich gewalttätig sich entladender Aggressionen der Einwohner, als ausgerechnet Felix Golub, der zwölf Jahre nach dem Krieg, in dieses Dorf zurückgekehrt war, zur Faschingsprinzessin gewählt wird.«   Robert Menasse

Über den Autor

Gerhard Fritsch, geboren 1924 in Wien und 1969 dort gestorben, war Lyriker, Erzähler, Hörspielautor, Lektor und Herausgeber der beiden wichtigsten österreichischen Literaturzeitschriften Wort in der Zeit und Literatur und Kritik. Mit Fasching, erstmals erschienen 1967 im Rowohlt Verlag, wird einer der wichtigsten Romane der österreichischen Nachkriegsliteratur vor Thomas Bernhard und Peter Handke endlich wieder aufgelegt. (Stand der Information: 1995)

Inhalt

  • Da war er.
  • Noch immer gefangen.
  • Ohne es zu wissen.
  • Rechtskräftig verurteilt.
  • Als größte Gefahr.
  • Für die Bewahrung.
  • Aller echten Werte.
  • Nachwort.

Weitere Informationen

Themen: Rollentausch

Genre: Roman

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